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Zuletzt aktualisiert am : 18 März 2017
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VERTRAUENSLEUTE der IG Metall in der SALZGITTER FLACHSTAHL GmbH Werk Salzgitter
Salzgitter-Peine
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Stress  wirksam bekämpfen
IGM-Delegation aus Zweigbüro und Stahlindustrie im Kanzleramt | ® Foto: Heiko Reese, IG Metall

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® Foto: Heiko Reese, IG Metall

Stahlindustrie: Stahl ist Zukunft

"Herz aus Stahl" und gute Nerven 25.08.2017   |   Deutschlands   Stahlwerker   brau- chen    gute    Nerven.    Seit    eineinhalb    Jahren engagieren   sie   sich   mit   ihrem   Logo   "Herz   aus Stahl"   für   faire   Wettbewerbsbedingungen   in Europa    -    und    erleben    eine    endlose    Hänge- partie.   85   000   Arbeitsplätze   stehen   auf   dem Spiel.   Jetzt   waren   vier   Betriebsräte   im   Kanz- leramt. 96   568    Unterschriften    hatten   die   Stahlbetriebs- räte   Kanzleramtsminister   Peter   Altmaier   mitge- bracht.    Darin    wenden    sich    die    Unterzeichner- innen   und   Unterzeichner   gegen   geplante   neue Emissionshandelsgesetze,        die        europäische Stahlstandorte   und   Arbeitsplätze   gefährden.   Die Zertifikate    für    den    Ausstoß    von    Kohlendioxid (CO2)    im    Emissionshandel    waren    das    Haupt- thema des Gesprächs mit Altmaier in Berlin. Teilnehmer   waren   neben   dem   Stahlexperten   der IG     Metall     Heiko     Reese     die     Betriebsratsvor- sitzenden     Günter     Back     von     Thyssen     Krupp, Stefan    Ahr,    Saarstahl,    Hasan    Cakir ,    Salzgitter und    Klaus    Hering,    Arcelor    Mittal.    Um    was    es dabei   ging   und   was   dabei   herauskam,   erläutert Klaus   Hering   (Foto-oben:   mitte   hinten)   im   Inter- view. Klaus,    was    habt    ihr    mit    Kanzleramtschef Altmaier besprochen? Wir   wollten   den   Ernst   der   Lage   in   der   deutschen Stahlindustrie   deutlich   machen,   damit   die   Bun- desregierung    uns    in    der    Europäischen    Union unterstützt.    Dabei    geht    es    um    zwei    Themen. Zum     einen     um     die     kostenfreien     Emissions- zertifikate.    Ihr    Anteil    muss    deutlich    steigen. Basis   für   die   Berechnung   der   freien   Zertifikate sind   bisher   die   zehn   Prozent   Stahlwerke,   die   am wenigsten   Kohlendioxid   emittieren.   Sie   erhalten alle   Zertifikate   kostenfrei.   Das   ist   auch   gut,   weil so     ein     Anreiz     für     die     anderen     entsteht,     in technische    Verbesserungen    zu    investieren,    die den CO2-Ausstoß senken. Und wo ist das Problem? Das   Problem   ist,   dass   die   Benchmarks,   also   die Basis   für   die   Berechnung   der   kostenfreien   Zer- tifikate,    erhöht    werden    sollen.    Die    Messlatte würde    damit    unrealistisch    hoch    gehängt    und kaum    ein    Stahlwerk    könnte    sie    mehr    über- springen.    Jedes    Stahlunternehmen    müsste    für zig   Millionen   Euro   Zertifikate   dazu   kaufen.   Das EU-Parlament    hat    im    Januar    einen    Beschluss gefasst,   der   in   die   richtige   Richtung   geht.   Der Umweltministerrat   hat   aber   ein   Veto   eingelegt. Seitdem    wird    in    Brüssel    in    zähen    "Trilogen" darüber   verhandelt.   Das   nächste   Mal   am   8.   Sep- tember. Wir   wollen   auch,   dass   die   Kuppelgase,   also   die Gase,   die   in   der   Produktion   entstehen,   bei   den CO2-Emissionen    herausgerechnet    werden.    Sie werden    nicht    als    Abgase    in    die    Atmosphäre geblasen,      sondern      sind      wertvolle      Energie- lieferanten.   Sie   werden   in   den   Stahlwerken   in   ei- genen    Kraftwerken    für    den    Eigenbedarf    ver- stromt.   Und   das   ist   doch,   ökologisch   gesehen, eine absolut sinnvolle Sache. Was    würde    es    denn    zum    Beispiel    für    euer Werk,    Arcelor    Mittal    in    Bremen,    bedeuten, wenn   ihr   künftig   mehr   Zertifikate   zukaufen müsstet? Im   ungünstigsten   Fall   50   Millionen   Euro   im   Jahr. Das   entspricht   genau   unserem   jährlichen   Inve- stitionsbedarf. Umweltschützer   haben   oft   kein   Verständnis dafür,   dass   ausgerechnet   die   Industriebran- chen,     die     das     meiste     Kohlendioxid     aus- stoßen,   immer   von   Kosten   verschont   bleiben wollen. Wir   haben   auch   in   Berlin   gesagt,   dass   wir   nicht ständig       Ausnahmeregelungen       wollen.       Wir unterstützen   die   Klimaschutzpolitik   und   setzen uns   in   unseren   Betrieben   entschieden   dafür   ein, dass    das    technisch    Machbare    auch    realisiert wird.   Aber   energieintensive   Branchen   wie   Stahl haben   nicht   die   technischen   Möglichkeiten,   den CO2-Ausstoß   von   heute   auf   morgen   drastisch   zu senken.    Wenn    alle    Stahlproduzenten    der    Welt für   ihren   CO2-Ausstoß   gleich   viel   zahlen   müs- sten,   wäre   das   auch   okay.   Aber   wenn   nur   wir   in Deutschland   oder   Europa   davon   betroffen   sind, sind    wir    global    nicht    mehr    wettbewerbsfähig. Wir   gefährden   die   gesamte   deutsche   Stahlind- ustrie   und   fast   100   000   Arbeitsplätze.   Bedroht wären    dadurch    die    Stahlfirmen,    die    in    puncto Umwelt-   und   Klimaschutz   und   Energieeffizienz weltweit   die   höchsten   Standards   bieten.   Nutz- nießer    wären    Stahlunternehmen    im    Ausland, die   sich   nicht   um   Unweltbelange   scheren   müs- sen. Und   was   war   das   zweite   Thema,   über   das   ihr mit Altmaier geredet habt? Das   leidige   Thema   Dumpingpreise.   Im   vergan- genen   Jahr   konnten   wir   die   EU-Kommission   in Brüssel   nach   vielen   Aktionen   und   Diskussionen davon    überzeugen,    dass    sie    die    europäische Stahlindustrie    durch    Strafzölle    vor    Dumping- stahl   aus   China   schützen   muss.   Inzwischen   hab- en   wir   ähnliche   Probleme   mit   Dumpingstahl   aus Russland,   Brasilien   und   drei   weiteren   Ländern. Die   EU   will   sie   zu   Mindestpreisen   verpflichten. Die   können   aber,   je   nachdem   wie   sich   die   Roh- stoffpreise     entwickeln,     auch     mal     unter     den Dumpingpreisen   liegen.   Darum   sehen   wir   darin keine   Lösung.   Außerdem   würde   das   die   Straf- zölle   konterkarieren.   China   könnte   kommen   und sagen:   Das   wollen   wir   jetzt   auch.   Darum   fordern wir   Stahlbetriebsräte   und   die   IG   Metall   generell Strafzölle. Und habt ihr in Berlin etwas erreicht? Es   war   ein   sehr   konstruktives   Gespräch.   Wir   sind auf    offene    Ohren    und    Verständnis    gestoßen. Natürlich    wurden    wir    auf    die    Notwendigkeit hingewiesen,   dass   das   Klima   geschützt   werden muss.   Aber   ich   habe   nach   dem   Gespräch   den Eindruck,     dass     sich     die     Bundesregierung     in Brüssel   für   unsere   Belange   einsetzt.   Wir   haben auch   deutlich   gemacht,   dass   dieser   endlos   lan- ge,    zähe    Prozess    unseren    Beschäftigten    nicht mehr    vermittelbar    ist.    Seit    eineinhalb    Jahren schwebt    das    Damoklesschwert    über    ihnen.    Es geht um ihre Arbeitsplätze, um ihre Existenz. Wenn   sich   nicht   schnell   etwas   tut,   müssen   die Politiker    sich    nicht    über    Politik-    und    Europa- müdigkeit wundern. Quelle: IG Metall Weitere Informationen: - Stahl ist zukunft - Stahlaktionstag in Salzgitter
Neuordnung des Stahlmarkts Salzgitter   AG   sträubt   sich   ge- gen Fusionsvorschläge Steht      eine      Neuordnung      des      deutschen Stahlmarktes   bevor?   Seit   zwei   Jahren   laufen Verhandlungen   über   einen   Verkauf   der   Stahl- sparte   von   Thyssenkrupp   an   den   indischen Tata-Konzern. Düsseldorf/Hannover    .    Nach    Informationen des   „Handelsblatts“   formiert   sich   jedoch   Wi- derstand   gegen   diese   Fusion.   Demnach   drin- gen     Gewerkschafter     und     Politiker     darauf, eine   Veräußerung   des   Geschäftsbereichs   an Tata zu verhindern. Es    gebe    Bestrebungen,    als    Alternative    eine Deutsche   Stahl   AG   zu   bilden,   die   die   hiesigen Stahlerzeuger    zusammenbringen    solle,    hieß es.   Dem   „Handelsblatt“   zufolge   spielt   bei   den Überlegungen     auch     ein     bekannter     Unter- nehmer   aus   Niedersachsen   eine   Rolle:   Jürgen Großmann,    früherer    RWE-Chef    und    Eigen- tümer      des      Stahlunternehmens      Georgs- marienhütte,    werde    gedrängt,    seine    Stahl- gruppe    einzubringen,    berichtete    die    Wirt- schaftszeitung.    Großmann    habe    zwar    ent- sprechende    Pläne    dementiert    –    im    Hinter- grund   lote   er   die   Machbarkeit   dennoch   aus. Ein   Sprecher   von   Georgsmarienhütte   erklärte dazu:    Großmann    habe    dem    „Handelsblatt“ gesagt,   dass   er   kein   Befürworter   einer   Deut- schen Stahl AG sei. Gegen   die   Pläne   für   eine   solche   Allianz   sperrt sich    ein    anderes    niedersächsisches    Unter- nehmen:   Eine   Fusion   komme   für   die   Salzgit- ter   AG   nicht   infrage,   sagte   ein   Sprecher   am Donnerstag.   Zwar   sei   der   zweitgrößte   deut- sche   Stahlkonzern   nicht   grundsätzlich   gegen Kooperationen   –   die   Eigenständigkeit   sei   je- doch bislang der beste Weg gewesen. Die   Überlegungen   über   eine   Neuordnung   des Stahlmarkts   sind   nicht   neu.   Hintergrund   sind die   Überkapazitäten,   die   den   Anbietern   seit Jahren    zu    schaffen    machen.    Der    Chef    des österreichischen    Stahlkonzerns    Voestalpine, Wolfgang   Eder,   ging   deswegen   mit   seiner   ei- genen   Branche   hart   ins   Gericht:   Die   Stahlin- dustrie    verschließe    mit    Unterstützung    der Politik die Augen vor ihren Problemen. Der    aktuelle    Aufschwung    der    Stahlindustrie täuscht   nach   Eders   Ansicht   nur   über   weiter bestehende    tiefe    Strukturprobleme    hinweg. Angesichts   der   Überkapazitäten   von   30   bis   40 Millionen    Tonnen    allein    in    Europa    werde mittel-     und     langfristig     an     Kapazitätsver- ringerungen    bis    hin    zu    Werksschließungen kein    Weg    vorbeigehen.    „Es    ist    eine    Macho- Industrie,    in    der    Millionen    Tonnen    immer noch    mehr    zählen    als    Millionen    verdienter Euro,   Dollar   oder   Renminbi.“   Das   Problem   sei auch,   dass   die   Politik   aus   falsch   verstandener Standortpolitik    um    jedes    auch    unrentable Werk    kämpfe,    meinte    Eder,    der    auch    Vize- präsident des Weltstahlverbands ist. Derzeit    profitiert    die    Stahlbranche    von    der starken    Konjunktur,        doch    es    zeichnet    sich schon   die   nächste   Krise   ab.   Nach   Angaben von   OECD   und   Weltstahlverband   werden   die weltweiten    Kapazitäten    für    die    Produktion von    Stahl    im    Jahr    2018    auf    2,43    Milliarden Tonnen   steigen.   Der   Bedarf   liege   aber   nur   bei 1,6   Milliarden   Tonnen.   Vor   allem   in   Asien   sei eine     spürbare     Produktionsausweitung     bis 2019 geplant. „Wir    haben    eine    permanente    Aufwärtsent- wicklung   bei   den   Kapazitäten   –   auch   in   den kritischen   Jahren   nach   der   Finanzkrise   2009“, kritisierte    Eder,    dessen    Unternehmen    mit Hightech-Qualitätsstählen    zu    den    wichtigen Zulieferern    der    Automobil-,    Luftfahrt-    und Eisenbahnindustrie   zählt.   Ein   Grund   für   die Probleme    der    Stahlindustrie    ist    auch    der technische    Fortschritt.    So    wiegt    heute    eine Autokarosserie   40   Prozent   weniger   als   vor   30 Jahren   –   was   die   Stahlnachfrage   entsprech- end sinken lässt. Nach   einer   Analyse   der   Schweizer   Bank   UBS hatten   die   Stahlkocher   zu   besten   Zeiten   wie Ende    2008    noch    rund    215    Euro    pro    Tonne Gewinn   vor   Zinsen,   Steuern   und   Abschreib- ungen   erzielt.   Der   Absturz   2016   auf   46   Euro pro   Tonne   war   hart.   Aktuell   rechnen   die   von der   „Financial   Times“   zitierten   UBS-Experten mit rund 100 Euro. Quelle:    Von    Matthias    Röder    und    Albrecht Scheuermann/Hannoversche Allgemeine

Das  

aber  

ist  

keine  

leichte  

Aufgabe:  

Psychische

Belastungen  

lassen  

sich  

oft  

schwerer  

ermit-

teln  

als  

körperliche  

Belastungen.  

Denn  

für  

sie

gibt  

es  

keine  

klassischen  

Grenzwerte.  

Klar  

ist:

Gegen   

arbeitsbedingte   

Fehlbelastungen   

rei-

chen  

persönliche  

Verhaltensänderungen,  

wie

sie  

etwa  

in  

Stressbewältigungsseminaren  

ver-

mittelt werden, alleine meist nicht aus.

Notwendig  

ist  

immer  

auch  

eine  

Veränderung

der  

Arbeitsbedingungen,  

ein  

Wandel  

der  

Ar-

beitsorganisation,  

ein  

Gestalten  

der  

Arbeits-

plätze der Beschäftigten.

Aufspüren  

und  

Erkennen  

von  

Bel-

astungen am Arbeitsplatz

Arbeitgeber   

sind   

nach   

dem   

Arbeitsschutz-

gesetz  

dazu  

verpflichtet,  

für  

alle  

Arbeitsplätze

eine   

angemessene   

Gefährdungsbeurteilung

durchzuführen.   

Sie   

müssen   

feststellen,   

wel-

chen  

Gefährdungen  

Beschäftigte  

am  

Arbeits-

platz  

ausgesetzt  

sind  

-  

und  

wie  

sie  

beseitigt

werden  

können.  

Eine  

Gefährdung  

kann  

sich

dabei   

insbesondere   

ergeben   

durch   

die   

Ge-

staltung    

von    

Arbeits-    

und    

Fertigungsver-

fahren,  

durch  

Arbeitsabläufe  

und  

Arbeitszeit

und   

deren   

Zusammenwirken,   

durch   

unzu-

reichende    

Qualifikation    

und    

Unterweisung

sowie  

durch  

"psychische  

Belastungen  

bei  

der

Arbeit".

Wie    

die    

Gefährdungsbeurteilung    

durch-zu-

führen  

ist,  

das  

ist  

im  

Gesetz  

nicht  

detailliert

festgeschrieben,   

es   

werden   

nur   

Grundsätze

benannt.  

Das  

ermöglicht  

dem  

Betriebsrat,  

der

bei  

der  

Gefährdungsbeurteilung  

zu  

beteiligen

ist,  

weit-reichende  

Gestaltungsmöglichkeiten.

Prinzipiell   

geht   

es   

darum,   

sich   

ein   

syste-

matisches   

Bild   

von   

den   

Gefährdungen   

an

einem  

Arbeitsplatz  

zu  

machen  

-  

und  

darum,

diese dann zu beseitigen oder zu mindern.    

Selbst etwas tun

Zusätzlich    

zu    

einer    

guten,    

umfassenden

Gefährdungsbeurteilung  

kann  

auch  

jeder  

ein-

zelne,  

jede  

einzelne  

präventiv  

etwas  

für  

sein

Wohlbefinden  

tun  

-  

wohlgemerkt:  

nicht  

als  

Er-

satz   

für   

gesundheitsgerechte   

Arbeitsgestalt-

ung,  

aber  

eben  

als  

sinnvolle  

Ergänzung.  

Jeder

kann  

dazu  

beitragen,  

Stress  

abzubauen,  

die

Immunabwehr   

zu   

stärken   

und   

seine   

Erhol-

ungsfähigkeit  

zu  

verbessern.  

Hier  

einige  

Pun-

kte,   

mit   

denen   

Stress   

angegangen   

werden

kann:

- Regelmäßig das eigene Zeitmanagement

  prüfen.

- Eigenen Stressquellen herausfinden - und  

  diese, so gut es geht, versuchen zu

  minimieren.

- Sich arbeitsmedizinisch beraten lassen,

  wenn ein Zusammenhang zwischen ge-

  sundheitlichen Beschwerden und den

  Arbeitsbedingungen vermutet wird.

- Zeiten zum Erholen einplanen - etwa durch

  Bewegung und Sport oder bei Hobbies und

  mit Freunden.

- Auf gute Ernährung mit nur mäßigen

  Alkoholkonsum achten.

- Vorgesetzte und / oder Betriebsrat auf

  Ursachen für Stress hinweisen und an

  Lösungen mit arbeiten.

Wichtig  

ist,  

sich  

bewusst  

zu  

machen:  

Als  

Be-

schäftigter   

ist   

man   

kein   

Einzelkämpfer   

und

nicht  

alleine.  

Wichtig  

ist  

zu  

wissen:  

Wirksam

und   

nachhaltig   

Stress   

reduzieren   

lässt   

sich

nur,  

wenn  

sich  

die  

Arbeitsorganisation  

ändert

-  

das  

mithilfe  

der  

Gefährdungsbeurteilung  

in

die  

Wege  

zu  

leiten,  

dafür  

ist  

der  

Betriebsrat

der   

richtige,   

der   

kompetente   

Ansprechpart-

ner.   

Er   

kann   

seine   

Mitbestimmungsrechte

geltend  

machen,  

wenn  

es  

um  

die  

Gestaltung

der  

Arbeitsbedingungen  

geht.  

Das  

Aufspüren

und  

Erkennen  

von  

Belastungen  

am  

Arbeits-

platz  

ist  

ein  

erster  

Schritt.  

Danach  

muss  

ge-

meinsam  

nach  

guten  

Lösungen  

gesucht  

wer-

den.

Quelle: AFP
Stress: Arbeitgeber muss Gefährdungsbeurteilung durchführen 17.08.2017     Ι     Erschöpft,     ausgepowert, angespannt:   Viele   Beschäftigte   klagen über    Stress    und    Leistungsverdichtung am    Arbeitsplatz.    Psychische    Belastun- gen    sind    ein    nicht    zu    unterschätzen- des    Gesundheitsrisiko.    Umso    dringen- der,     dass     gemeinsam     mit     dem     Be- triebsrat    Belastungen    wirksam    redu- ziert werden.

Steigende   

Arbeitsintensität,   

ständige   

Er-

reichbarkeit,  

stetig  

wachsender  

Druck:  

Es

sind  

eine  

Vielzahl  

von  

Faktoren,  

die  

dazu

führen,   

dass   

sich   

Beschäftigte   

gestresst

fühlen.  

Psychische  

Belastun-gen,  

zu  

dem

auch  

nicht  

geregelte  

Zuständigkeiten,  

un-

klare   

Entscheidungsstrukturen   

oder   

pro-

blematisches    

Führungsverhalten    

führen

können,  

treten  

häufig  

nicht  

isoliert,  

son-

dern  

gleichzeitig  

auf.  

Das  

führt  

dann  

zu

einer   

Verstärkung   

negativer   

Auswirkun-

gen auf die Gesundheit von Beschäftigten.

Die  

Folgen  

sind  

nicht  

gering  

zu  

schätzen,

denn:  

Psychische  

Belastungen,  

das  

haben

wissenschaftliche    

Studien    

klar    

gezeigt,

sind  

ein  

Gesundheitsrisiko.  

In  

den  

vergan-

genen  

Jahren  

haben  

psychische  

Erkrank-

ungen   

besorgniserregend   

zugenommen.

Umso     

dringender,     

dass     

Belastungen

bekämpft,  

dass  

Stress  

am  

Arbeitsplatz  

re-

duziert wird.

Gewerkschafter heißen neue Betreibergesellschaft von Schacht Konrad willkommen. Am   Dienstag   den   29.08.2017;   um   17:00 Uhr   lud   der   neue   Betreiber   von   Schacht- Konrad,   die   Bundesgesellschaft   für   End- lagerung,    zu    einer    Infoveranstaltung    in ihrem Büro in der Chemnitzer Straße ein. Rund      50   Kollegen/innen      der   Salzgitter Flachstahl   GmbH   trafen   sich   zufällig   mit Koll.    aus    anderen    Betrieben    zur    selben Zeit   in   der   Chemnitzer   Straße.      Spontan machte     man     der     neuen     Gesellschaft deutlich,   dass   man   auch   Ihnen   das   Ger- ede     „Das     Konrad     ein     sicherer     End- lagerungsplatz ist“ nicht glaubt. Für    uns    ist    das    alter    Wein    in    neuen Schläuchen.     Wir     werden     weiter     den Widerstand    gegen    die    Einlagerung    von Atommüll   im   Schacht   Konrad   in   der   Salz- gitter   Flachstahl   hochhalten.   Wir   wissen uns    zu    wehren,    wenn    es    um    unsere Arbeits- und Lebensbedingungen geht. Fotos von der Aktion:
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